13. Februar 2016

Blog: Projekt ">resize me"

Ziel erreicht! – Oder doch nicht?

Vor gut einem Jahr hat das Projekt „resize me“ für mich begonnen. Damals stellte ich mir die Frage, ob ich es schaffe, in 90 Tagen auf gesunde Art und Weise fünf Kilogramm reines Fett zu verlieren und die Muskelmasse dabei zu halten. Ich startete am 7.2.2015 mit einem Gewicht von 62,9 kg, wovon 26,2 kg Muskelmasse und 15,6 kg Fett waren. Mein Grundumsatz lag bei 1414 kcal. Gestern, am 12.2.2016, hatte ich nun meine Abschlussmessung mit folgenden Werten: 58,2 kg, davon 27,1 kg Muskeln, 10,1 kg Fett und ein Grundumsatz von 1364 kcal. Und somit ist es endlich geschafft und die Challenge für mich vorbei! - Halleluja!! Weil die allerletzte Woche war für mich wirklich kein Vergnügen mehr – aber dazu später…!

 

Wenn ich mir nun so meine Fragestellung zu Beginn des Projekts ansehe, so muss man ganz klar sagen: Nein, das Ziel habe ich so nicht erreicht! Erstmal schon gar nicht in 90 Tagen – denn es ist unglaublicherweise ein ganzes Jahr daraus geworden! Und zweitens muss ich sagen, dass es „auf gesunde Art und Weise“, so wie ich mir das vorstellt habe (mit gesunder, ausgewogener Ernährung, frischen Lebensmitteln etc.), auch nicht wirklich geklappt hat. Dass ich es nun doch noch erreicht habe, meinen Fettanteil soweit zu drosseln und dabei die Muskelmasse sogar noch zu steigern, lässt dann doch auch die Aussage zu, dass ich mein Ziel erreicht habe – wenn auch viel später als erhofft und auch nicht mehr auf ganz so natürliche Art und Weise.

Denn ursprünglich war ich ja der Meinung, dass eine gesunde, ausgewogene Ernährung vollkommen ausreichend ist, um seinen Bedarf an Nährstoffen zu decken – was für Otto Normalverbraucher auch stimmen mag – und das sehe und befürworte ich ganz klar auch immer noch so! Jedoch in meinen alltäglichen Kontext gestellt, der sehr aktiv ist und beruflich mit vielen Stunden Sport (je nachdem so rund um die 15 Stunden pro Woche) verbunden ist, ist es so nur mehr mit Einbußen der eigenen Lebensqualität möglich, so gezielt abzunehmen. Der Gedanke, dass ich die Muskelmasse noch um ein Kilogramm steigern könnte, um auf über 27 kg zu kommen, entstand erst während der Challenge. Unter Einbußen der eigenen Lebensqualität verstehe ich einerseits das wahnsinnig disziplinierte Essen müssen, mit sehr viel Eiweiß, wenig bis sehr wenig Kohlenhydraten und den Begleiterscheinungen von Kältegefühl, Unruhezuständen, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen.

 

Vor allem in der letzten Woche sind diese Punkte noch einmal sehr präsent gewesen. Denn bis vor einer Woche war ich zwar am richtigen Weg mit dem Zeiger der Fettmasse stetig nach unten, jedoch ging es mir wirklich zu langsam alles. Ich hielt mich seit Anfang Jänner so brav an die >resize-Vorgaben, jedoch ging nur mehr so wenig weiter – es war schlichtweg sehr mühsam geworden, das Abnehmen. Die ersten 2-3 Kilos am Anfang der Challenge waren noch verhältnismäßig einfach – ich hielt mich einfach an den vorgegebenen Rahmen und die Fettdepots schmolzen merklich. Je weniger sie wurden, desto schwieriger wurde das Abnehmen aber auch. Bis ich mich vor einer Woche gemeinsam mit meinem >resize-Coach Oliver (an dieser Stelle auch mal DANKE für die durchgehend wertvolle Unterstützung!) dazu entschloss, mich nun eine Woche „very low carb“ zu ernähren und nur noch einmal am Tag etwas Kohlenhydrate zu mir zu nehmen – und die fehlende Kohlenhydratmenge durch Eiweiß zu ersetzen. Dass es schlussendlich funktioniert hat und ich in einer Woche nun doch noch relativ viel Fett verloren habe (700 Gramm), zeigt zwar, dass es möglich ist (und so gesehen auch viel schneller möglich gewesen wäre, gezielt Fett abzunehmen), jedoch nie und nimmer „auf gesunde Art und Weise“ – so wie ich es verstand, also einfach mit gesunder, ausgewogener Ernährung und ohne Hungern und Einbußen der eigenen Lebensqualität. Auf diesem hohen Niveau ist es, so wie sich es für mich gezeigt hat, nur noch mit extrem viel Disziplin, Durchhaltevermögen und Nahrungsergänzungsmitteln möglich. Denn dass ich in diesem Jahr des Abnehmens auch erstaunlich oft mit Grippe und grippalen Infekten bedient war, kam ja auch nicht von ungefähr. Es waren einfach Warnhinweise meines Körpers mir zu sagen, hey, du gibst mir zu wenig und nimmst dir ständig viel zu viel! Erst wie ich die Eiweißzufuhr deutlich erhöht, gezielt durchgeführt und auch Vitaminpräparate genommen habe, ging es mir gesundheitlich besser – ich war widerstandsfähiger und auch meine Regeneration ging viel schneller voran.

 

Alles in allem war dieses Jahr und waren diese eigenen Erfahrungen für mich sehr wertvoll – ich habe nicht nur mich noch viel besser kennengelernt, auch weiß ich nun, wie für mich das „Spiel des Abnehmens“ tatsächlich gespielt werden muss, um zu funktionieren. Das heißt aber nicht, dass es bei jedem anderen genauso gehen muss – jeder Mensch ist individuell und bei dem einen funktioniert das eine besser, bei dem anderen was anderes – und auch die Lebensumstände und eigene Persönlichkeit spielen dabei eine sehr große Rolle.

Mein Fazit daher: Ja, es ist möglich, auf gesunde Art und Weise gezielt abzunehmen und auch Muskelmasse aufzubauen – je höher das Niveau aber wird, desto schwieriger wird es auch – und dann muss man diese „gesunde Art und Weise“ mit natürlichen, frischen Lebensmitteln etc. aber auch wieder um ein paar Schritte verlassen, um – so paradox es klingen mag – letztendlich gesund zu bleiben und mit ausreichend Nährstoffen versorgt zu sein, um seine (hohe) Leistungsfähigkeit zu erhalten.

 

Noch Fragen? Gerne per E-Mail an ursula.mitteregger@sulafitness.at – aber an dieser Stelle ist es jetzt mal offiziell beendet, mein Projekt „resize me“! :)

 

Bleibt gesund  - and keep on movin'! :)

Hier meine detaillierten resize-Messergebnisse zum Download
resize_Messergebnisse.pdf
PDF-Dokument [817.2 KB]

14. September 2015

Blog: Projekt ">resize me"

Eine Frage der Zeit

Lang habe ich jetzt nichts mehr wirklich hören lassen von mir und meinem >resize-Projekt – was aber nicht heißt, dass ich es nicht weiterverfolgt habe ;) – also höchste Zeit, auch euch mal wieder daran teilhaben zu lassen. Vergangenen Samstag war ich nun seit gut zwei Monaten wieder bei >resize zur BIA-Messung, auch wenn ich zum wiederholten Male wieder kein gutes Gefühl bei der Sache hatte. Denn obwohl ich mich zwar nach wie vor an den gegebenen Rahmen bezüglich Ernährung halte, ist eben diese doch etwas „normaler“ geworden, als sonst. Und normaler heißt, dass ich mir auch außerhalb des "Cheat Days" mal was Süßes gegönnt habe – und zwar nicht nur einmal, sondern manchmal sogar drei bis viermal pro Woche. Trotzdem habe ich versucht durch das Weglassen von Kohlenhydraten am Abend oder von Fett zu bestimmten Mahlzeiten das wieder zu kompensieren, sodass unterm Strich am Ende des Tages ein Kaloriendefizit herausschaut – oder besser gesagt herausschauen müsste. Denn ganz genau mit Herumrechnen und so verfolge ich es ja nicht – das wäre mir auch zu mühsam. Aber dank der sehr guten >resize Vorgaben und meinem Fingerspitzengefühl hat es ja auch bisher super geklappt, also warum nicht auch so weitermachen. Körperlich konnte ich keine wesentlichen Veränderungen feststellen – ich habe bei der Messung am Samstag nur gehofft, dass es nicht „schlechter“ geworden ist – aber sicher war ich mir keinesfalls. Lediglich von der Kraft her konnte ich in den letzten Wochen einen Zuwachs feststellen. Ich konnte noch mehr Gewicht nehmen als sonst bzw. fielen mir die schwierigen Levels bei diversen Übungen viel leichter. Ein großartiges Gefühl übrigens :)!


Na wie auch immer, jedenfalls war ich vor der Messung am Samstag echt etwas nervös – es war einfach mal wieder die Stunde der Wahrheit gekommen, wo mir schonungslos die Rechnung meines Tuns und Handelns präsentiert wurde. Ob ich mich trotz allem wohl immer noch richtig verhalten habe? Weil meine "Cheat Days" hatten es schon auch in sich – und ich muss zugeben, ich liebe sie einfach – es ist der pure Genuss, an solchen Tagen Chips oder Schokolade zu essen oder Alkohol zu trinken. Es schmeckt dann alles einfach nochmal um so vieles besser als sonst!
Da lag ich also wiedermal auf der Liege und wartete bis die Messung vorüber ist. Und während ich mir dachte, was da wohl diesmal rauskommt und oh Gott, gleich weiß ich es, kam auch schon Oliver ums Eck gebogen und sagte zu mir: „Also, du hast nochmal um 800 Gramm weniger Fett und um 200 Gramm mehr Muskelmasse.“ Und ich so: „Was, eeeecht?! Na Waaaahnsinn!!!“ Und freute mich sichtlich. Also wow, es funktioniert tatsächlich immer noch und irgendwie konnte ich es kaum glauben! Dadurch, dass diese Erfolge so schleichend kommen, bemerkt man sie auf diesem Niveau einfach nur noch schwer. Ich stehe also aktuell bei einem Gewicht von 58,6 Kilogramm, wovon 26,8 Kilogramm reine Muskelmasse sind (zum Start des Projekts im Februar waren es 26,2) und 11,1 Kilogramm (ursprünglich 15,6) reines Fett.

 

Es geht zwar alles wirklich langsam und hey, von den anfangs festgesetzten 90 Tagen, in denen ich die fünf Kilogramm reines Fett zu verlieren versuchte, bin ich weit entfernt – aber das war mir auf dem Weg dorthin, wo ich jetzt bin, auch schnell egal geworden. Denn was wirklich zählt ist, dass es nachhaltig in die richtige Richtung geht – und das tut es! Und das verschafft einem ein unglaublich gutes Gefühl! Wobei, zugegeben, ich hätte mein Ziel auch schon viel schneller erreichen können, aber da ich weder an irgendeinem Wettbewerb teilnehmen möchte, noch sonst irgendwie Druck verspüre, mich deswegen zu stressen, lasse ich mir eben Zeit – und habe dafür enorme Lebensqualität auch in Bezug auf meine Ernährung mit vielen wunderbaren Genussmomenten, die das Leben noch mehr bereichern und die ich sonst schlichtweg nicht gehabt hätte.


Neben neuen Rezepten (die ich leider immer noch viel zu wenig ausprobiere) nahm ich also auch eine riesen Portion Motivation mit und fühlte mich sensationell gut! „Ich schaffe es also wirklich – einfach genauso weitergehen“, war da in meinem Kopf zu hören. Nun bin ich nur noch 500 Gramm Fett von meinem Ziel entfernt, fünf Kilogramm reines Fett zu verlieren und dabei die Muskelmasse zu halten (die eigentlich jetzt noch etwas mehr geworden ist, was mich aber alles andere als stört :)). Und obwohl es noch ein Stückchen ist, weiß ich schon heute, dass ich auch das noch erreichen werde – es ist nur eine Frage der Zeit. In diesem Sinne: Bis zum nächsten Mal – denn es wird definitiv noch eins geben :)!
 

Hier die detaillierte resize-Messung mit allen Werten zum Download.
resize_Sept15.JPG
JPG Datei [333.6 KB]

10. Juli 2015

Blog: Projekt ">resize me"

Es geht voran! :)

Halleluja - es geht voran - bald bin ich am Ziel!!!

 

Derzeit befinde ich mich bei einer Muskelmasse von 26,6 kg und einem Fettanteil von 11,9 kg - Ziel ist es, noch 1,3 kg reines Fett zu verlieren - und die Muskelmasse dabei zu halten. Ob es mir tatsächlich gelingt? Fortsetzung folgt... ;)!

 

1. Juni 2015

Blog: Projekt ">resize me"                   

Und es funktioniert doch!

Rund sieben Wochen sind nun vergangen, seitdem ich mich zuletzt zu meinem >resize-Projekt zu Wort gemeldet habe – und es ist viel passiert: Bei der Zwischenmessung am 1. Mai gab’s einen kleinen Rückschlag für mich: Innerhalb von drei Wochen hatte ich plötzlich 400g Muskelmasse und 100g Fett mehr. Und sofort wusste ich auch, wo die Schwachstelle lag, weil es einfach nur eine geben konnte: Ich as zuviel Studentenfutter! Zuviel des Guten ist eben auch nicht gut – wie sich bei dieser Messung eindrucksvoll bewiesen hat.

Doch ziemlich enttäuscht von diesem Ergebnis (denn wenn es schon „schlechter“ war als bei der letzten Messung, hätte ich lieber mit Schnitzel, Burger und Co. so richtig gesündigt, als lediglich ein paar Nüsse und Trockenfrüchte zu viel gegessen…) war klar, ok, ab sofort Studentenfutter wirklich nur noch in absoluten Maßen! Sonst hielt ich mich ja wirklich brav an die Vorgaben, also müsste es dann doch wieder funktionieren. Gesagt – getan!

 

Vergangenen Samstag, am 30. Mai, war ich nun nach vier meiner Ansicht nach doch sehr disziplinierten Wochen wieder bei >resize zur Messung. Ich hatte aber sehr wohl gemischte Gefühle, als ich dort ein weiteres Mal auf der Liege den Widerstand in meinem Körper messen ließ. Ok, die Kleidung saß um ein Fünkchen lockerer, aber inwiefern hat sich das auch nachweislich messbar niedergeschlagen? Die Erleichterung folgte dann aber sogleich im nachfolgenden Gespräch mit meinem >resize-Coach Oliver. Ich hatte im Vergleich zur letzten Messung tatsächlich weiter an Gewicht verloren! Ganze 1,1 Kilogramm reines Fett und 300 Gramm Muskelmasse weniger ergab die Messung. So stehe ich momentan bei einer Fettmasse von 12,7 Kilogramm (im Vergleich zu 15,6 Kilogramm bei meiner Startmessung Anfang Februar) und 26,4 Kilogramm Muskelmasse (ursprüngliches Ausgangsgewicht waren 26,2 Kilogramm).

 

Es hat also wieder funktioniert! Halleluja! :) Ich war zugegebenermaßen sehr erleichtert – denn bis auf meinen „Cheat-Day“ einmal in der Woche, wo ich mir essenstechnisch alles gönne, worauf ich Lust habe (Süßes, Knabbergebäck, Burger, Eis, Pommes etc.), hielt ich mich diesmal wieder ziemlich diszipliniert an meinen vorgegebenen >resize Plan -  den ich übrigens schon gut leiden kann, denn er erlaubt für einen Reduktionsplan nahezu alles, jedoch – und das ist der Knackpunkt – in absolut beschränkten Maßen.

 

Weiters sei auch gesagt, dass ich nun kaum noch die vorgeschlagenen Rezepte nachkoche – obwohl sie es wirklich alle Wert wären, ausprobiert zu werden. Aber in meinem Alltag fehlt mir oft schlichtweg die Zeit, den Einkauf so zu kalkulieren, dass ich abends sämtliche Zutaten für ein neues Rezept zur Verfügung habe. Außerdem siegt spätabends dann ehrlich gesagt auch meistens die Bequemlichkeit. So halte ich mich einfach an meinen vorgegebenen Rahmen. Ich weiß nun schon sehr gut, was wirklich gut für mich ist – und vor allem wieviel – und richte mir ein schnelles, aber >resizemäßig korrektes Abendessen, anstatt noch expermientelles Late-Night-Cooking zu betreiben ;). Und das meinte auch Oliver: Ich solle nun einfach so weitermachen wie gehabt, denn das vorgegebene Konzept funktioniert soweit sehr gut bei mir. Sollte es irgendwann ins Stocken geraten, müssten wir einfach erneut anpassen. Und diese Empfehlung gefällt mir! So habe ich nun den nächsten Termin für 3. Juli ausgemacht und bin schon sehr gespannt, ob ich es tatsächlich schaffe, bis dahin eventuell noch ein weiteres Kilogramm reines Fett zu verlieren. In Hinblick auf meine TAE BO® Advanced Prüfung am 5. Juli, die mir körperlich und mental ungelogen wirklich alles abverlangen wird, wäre es nur von Vorteil, ein weiteres Kilogramm reines Fett weniger bewegen zu müssen…

 

Also: Top motiviert und to be continued… :)

Blog: Projekt ">resize me"

Einen Coach für den Coach

12. Apr 2015
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Ok, dann funktioniert es halt nicht

9. Mär 2015
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"Warum machst denn gerade DU eine Diät?!"

23. Feb 2015
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>resize me: Ob das wirklich auf gesunde Weise geht?

13. Feb 2015
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